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Tips für den naturnahen Garten im Herbst
Der herbstliche Garten stellt an seine Gärtnerinnen keine besonders großen Ansprüche, sondern eher Zurückhaltung. Frostempfindliche Pflanzen sollten geschützt, manche auch in ein Kalthaus zum Überwintern gebracht werden. Bei Rosen ist ein Schutz der Veredlungsstelle ratsam. Auf Rasenflächen sollte das Laub abgekehrt werden. Nur, wohin mit dem anfallenden Laub? Die Antwort ist ganz einfach, alle organischen Materialien wie Laub, Äste, Früchte und auch ganze Baumstämme können im Garten verbleiben und schließen somit den Nährstoffkreis. Überdies bieten mit Reisig und Ästen vermischte Laubhaufen allerlei Nützlingen im Winter Schutz und Unterschlupf.
Stauden und Gräser ziehen sich in den Untergrund zurück. Die oberirdischen Teile müssen jetzt aber nicht abgeschnitten werden. Mit Raureif überzogen bilden sie noch eine zweite Blüte, und Samenstände sind eine wichtige Nahrungsquelle für heimische Vögel.
Simply Garden Meistertip: Verwenden Sie keine Laubsauger und Laubgebläse. Orkanartige Windgeschwindigkeiten mit bis zu 100 Stundenkilometer entfernen aus der an Mikroorganismen besonders reichen Oberschicht viele wertvolle Bestandteile einer gesunden Bodenstruktur. Ein Laubrechen kann das viel besser und billiger. Mit seinen biegsamen Zähnen passt er sich perfekt dem Boden an, nimmt die groben Teile mit, kleine verbleiben an Ort und Stelle. Kompostiertes Laub bildet eine vorzügliche und natürliche Erde und einen kostenlosen Dünger. Es wird daher auch das „Gold der Gärtnerinnen“ genannt.
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